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Crinum thaianum

Deutsche Bezeichnung: Thailand-Wasserlilie
mehrere Exemplare im Hintergrund bilden eine dauerhafte Begrünung, auch in den mittleren Bereichen des geräumigen Aquariums zu verwenden. Die ausgesprochen gute Anpassung an Aquarienbedingungen bringt weniger Probleme als die ähnlich gestaltete Riesenvallisnerie. Die Knolle darf nicht eingegraben werden.

Die Thailändische Hakenlilie Crinum thaianum stammt - wie schon der Name erkennen läßt - aus Südthailand. Sie gehört in die Familie der Narzissengewächse "Amaryllidaceae" und kommt vorwiegend in schlammigen Fließgewässern bis zu einer Tiefe von 2 m vor.
Ihre Blätter sind rosettig angeordnet, bandförmig, oft leicht gedreht und glatt mit fein gezähnten Blatträndern. Die anspruchslose Aquariumpflanze vermehrt sich durch sogenannte Brutzwiebeln und stellt eine ideale, dekorative Bepflanzung dar, da ihre Blätter aufgrund ihrer harten Struktur und möglicherweise enthaltener Bitterstoffe wegen von den Fischen weitgehendst in Ruhe gelassen werden.

Ähnlich wie Crinum calamistratum muß darauf geachtet werden, daß stark wühlende Fische beim Ausheben ihrer Laichgruben die Pflanzen nicht ausgraben.
Es empfiehlt sich daher, Crinum thaianum in die Nähe von Felsaufbauten in Plastikpflanzkörbe zu pflanzen, die mit extra Nährstoffen versehen (Düngekugeln etc.) im Bodengrund versenkt und anschließend mit größeren Steinen gesichert werden.

Als schnellwüchsige Pflanze der Hintergrundzonen schließt Crinum thaianum dekorativ die Freiräume zwischen den Felsaufbauten und bietet vielen Jungfischen Schutz. Gute Strömungsverhältnisse fördern das Wachstum, gelegentliches Zurückschneiden der langflutenden, dunkelgrünen Blätter verhindert ein völliges Abschatten der Wasseroberfläche.



 

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